Fips & Fina‘ s Geschichte

Fips & Fina’s Geschichte

Kapitel 1: Wie  alles begann

Tief im Wald, wo die Bäume flüstern und die Vögel leise Geschichten zwitschern, lebten die beiden Wichtel Fips und Fina. Sie kannten jedes Blatt, jede Blume und jeden versteckten Pfad – und sie wussten, wie man aus einfachen Dingen wundervolle Schätze erschafft.

Eines Tages folgten sie einem geheimnisvollen Windhauch, der sie in ein kleines Dorf führte. Mit großen Augen bestaunten sie die hohen Häuser, die gepflasterten Straßen und die vielen Menschen, die geschäftig umherliefen. Doch mitten im Dorf stand ein großes, altes Haus. Über der Tür prangte in goldenen Buchstaben: „Die Wichtelcompany“.

Neugierig klopften Fips und Fina an – doch niemand öffnete. Das Haus wirkte verlassen. „Ob hier wohl jemand wohnt?“ fragte Fina. „Lass uns nachsehen!“ flüsterte Fips und spähte durch das große, dunkle Fenster.

Drinnen war es still, doch ganz hinten, an der Wand, flackerte ein warmes Licht. Fips und Fina traten vorsichtig ein und folgten dem sanften Schein. Plötzlich entdeckten sie eine kleine, verborgene Tür. Sie war kaum zu erkennen, als wäre sie seit langer Zeit vergessen worden.

Mit einem leisen Knarren öffnete sich die Tür – und dahinter lag ein wundersamer Raum. Eine geheimnisvolle Wichtel-Werkstatt!

Bunte Stoffe lagen in großen Kisten, glitzernde Garne funkelten im Licht und auf den Tischen standen kleine magische Werkzeuge bereit. Es roch nach warmem Holz und einer Prise Zauberei. Hier war ein Ort, an dem wundervolle Dinge erschaffen wurden – mit einem Hauch von Wichtel-Magie.

Fips und Fina spürten sofort, dass dieser Ort etwas ganz Besonderes war. „Hier müssen wir bleiben“, sagte Fina lächelnd. „Aber nicht nur wir!“, rief Fips begeistert. „Wir werden die Türen für alle öffnen, damit jeder hier mit uns Wichtel-Zauber erschaffen kann!“

Und so beschlossen die beiden, die Wichtel-Werkstatt wieder mit Leben zu füllen. Seitdem dürfen große und kleine Hände in ihren Workshops mithelfen, ihren eigenen Fips oder ihre eigene Fina zu erschaffen – voller Liebe, Fantasie und einem kleinen Funken Wichtel-Magie.

 

Kapitel 2: Die Entdeckung

Seitdem Fips und Fina die versteckte Wichtel-Werkstatt entdeckt hatten, war kein Tag mehr wie der andere. Doch das große Haus wirkte noch immer voller Geheimnisse. Immer wieder hörten sie leise Geräusche in anderen Räumen.

„Fina“, flüsterte Fips eines Abends, „ich glaube, die Wichtel-Werkstatt ist nur der Anfang.“

Am nächsten Morgen beschlossen sie, sich auf Entdeckungstour zu begeben…

Hinter einer knarzenden Holztür fanden sie einen Raum, der nach frischer Seife, Lavendel und Zitrone duftete.

Ein kleines Schild über der Tür prangte: „Bereich der Hauswichtel“.

„Hier helfen Wichtel den Menschen, ihre Häuser sauber und warm zu halten“, murmelte Fina.

„Ordnung und Geborgenheit – das ist auch eine Art von Magie“, sagte Fips.

Eine Hintertür führte sie hinaus in einen überwucherten Garten. Zwischen den Ranken fanden sie winzige Gießkannen, Schaufeln und Samentütchen.

„Das ist der Garten der Gartenwichtel“, flüsterte Fina.

„Stell dir vor, was hier alles blühen kann“, meinte Fips.

Eine bunte Wendeltreppe führte sie in ein Zimmer voller Kissen, Spielsachen und Bücher.

„Hier sind die Familienwichtel zu Hause“, lachte Fina.

„Hier können wir spielen, trösten und einfach da sein“, sagte Fips.

Ganz oben im Haus fanden sie einen ruhigen Raum mit Kalendern, Listen und einem alten Wichtelstuhl.

„Das ist der Ort der Alltagswichtel“, flüsterte Fina.

„Sie begleiten Menschen, die Hilfe brauchen – im Kleinen wie im Großen“, ergänzte Fips.

Kapitel 3: Ein Haus voller Wunder

Fips & Fina saßen vor dem knisternden Ofen in der Werkstatt.

„Dieses Haus ist mehr als nur ein Ort“, sagte Fips.

„Es ist eine Idee“, lächelte Fina. „Ein Ort, an dem Wichtel und Menschen gemeinsam Großes schaffen.“

Und so wurde aus einem geheimnisvollen Gebäude die Wichtelcompany – ein Zuhause für viele kleine Wunder.

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